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Was die Generation Z von ihren Arbeitgebern erwartet

13.07.2017
Was die Generation Z von ihren Arbeitgebern erwartet

Über die Generation Z, die heute 10- bis 25-jährigen, wird viel spekuliert. Noch sind ihre Vertreterinnen und Verteter an Schulen und Universitäten anzutreffen, aber bald schon treten sie ins Arbeitsleben. Tim Kaltenborn, Leiter Studienberatung und Salesmarketing an der IUBH, hat im Gespräch mit dem Beratungsunternehmen Universum berichtet, wie er die junge Generation auf dem Campus erlebt und was Arbeitgeber erwartet.

Universum: Was müssen Arbeitgeber über die Studierenden von heute wissen?

Tim Kaltenborn: Inzwischen gehören etwa die Hälfte der Studierenden der zwischen 1997 und 2010 geborenen Generation Z an, also der Nachfolgegeneration der Millennials. Diese Generation ist sehr stark von ihrem sozioökonomischen Umfeld geprägt, in dem sie großgeworden ist – von der Wirtschaftskrise in Europa und der Rezession in den USA bis hin zum Erstarken von militärischen Konflikten. Ihnen ist bewusst, dass es im Leben nicht nur Gewinner geben kann und dass das „Höher, Schneller, Weiter“ Grenzen hat. Gleichzeitig gibt es in dieser Generation keine „Digital Natives“ mehr, sondern eher „Digital Aborigines“, die in einer Welt ohne Internet völlig verloren wären. Während die Generation Y im Schnitt drei Devices benutzte, sind es in der Generation Z fünf: Smartphone, TV, Laptop, Desktop und Musik-Player oder Tablet.

Hat sich das Auftreten der Studierenden in den vergangenen Jahren sehr verändert?

In der Tat! Wir erleben immer mehr Studierende, die sich auf dem Campus nicht mehr in dem Maße engagieren, wie das früher einmal war. Die Zahl der Studierenden, die an extra-curricularen Veranstaltungen teilnimmt und sich in Komittees, Clubs oder Societies für ihre Kommilitonen engagiert, ist rapide gesunken – ein Vorbote für das, was Arbeitgeber erwartet. Dabei sind laut der Studien von Gallup ja heute schon 85 Prozent der Mitarbeiter „not engaged“ oder „actively disengaged“. In den Vorlesungen müssen wir uns mehr und mehr auf die „digitale Realität“ einstellen.

Das Interview führte Bettina Kaus. Den gesamten Text finden Sie auf dem Universum-Blog.

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