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Kenia im Zeichen des umweltverträglichen Tourismus

24.08.2017
Kenia im Zeichen des umweltverträglichen Tourismus

Eine Studienreise nach Kenia – das wurde für IUBH-Studierende aus Bad Reichenhall und Bad Honnef Wirklichkeit. Gemeinsam mit ihrem Dozenten Dr. David Rempel reisten sie eine Woche lang durch den ostafrikanischen Staat und forschten dort zum Thema umweltverträglicher Tourismus. Ihre Ergebnisse durften sie als einziges Bachelor-Studententeam an der Universität von Nairobi auf der Konferenz „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development” vorstellen.

Im Fokus der Forschung: der Watuma-Meeres-Nationalpark
In Malindi am Indischen Ozean im Watamu-Meeres-Nationalpark forschten sie zu den Themen „Der Watuma-Meeres-Nationalpark als Reiseziel für deutsche Taucher“ und zum Vermarktungspotenzial des Nationalparks. Drittes Konferenzthema war der Nischenmarkt für bäumepflanzende Öko-Touristen.

Die Ergebnisse zeigten, dass Baumpflanzen für deutsche Touristen – sofern sie sich ökologisch im Urlaub engagieren möchten – tatsächlich auf Platz 2 der Beliebtheitsskala steht. Die meisten möchten sich um Tiere kümmern – und sind damit vor allem relevant für die Ergebnisse zum Vermarktungspotenzial des Meeresschutzgebiets. Denn aufgrund seiner Meeresschildkröten, Korallenriffe und Seekühe ist der Park ein wahres Mekka für deutsche Öko- und Tierschutz-Touristen. Durch extra Eintrittsgelder, aber auch durch Jobs, die durch den Tourismus entstehen, könnte die Wirtschaft vor Ort enorm profitieren. Bei der Untersuchung zum Thema Tauchen konnten die Studierenden zeigen, dass der deutsche Tauch-Tourismus einen großen Beitrag zur lokalen Wirtschaft in Malindi leisten und gleichzeitig eine wichtige Rolle für den Erhalt des Meeresschutzgebiets spielen kann: durch Eintrittsgelder, ein zunehmendes Bewusstsein für den ökonomischen Wert des Parks als schützenswerter Raum genauso wie als Möglichkeit, sich aktiv in den Meeresschutz einzubringen.

Alle vorgestellten Themen stießen bei der Konferenz auf großes Interesse und viele Professoren und internationale Investoren fragten die Ergebnisse der IUBH an.

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