Kooperationserfolge der IUBHIUBH Kooperation a-ja

a-ja Resort und Hotel GmbH

Trainee-Programm für Nachwuchs-Führungskräfte

Das Konzept von a-ja ist neu: Urlaub soll vor allem bezahlbar und komfortabel sein, aber ohne überflüssigen Luxus. Bei a-ja entscheiden Urlauber selbst, was zu ihrem Urlaub gehört, und sie bezahlen nur das, was sie auch wirklich genießen und nutzen.

Neu bei a-ja ist auch das Trainee-Programm zur Entwicklung von Nachwuchsführungskräften, die erste Trainee-Generation wurde am 24. März 2014 in Warnemünde verabschiedet. Beglückwünscht an diesem Tag wurde auch IUBH-Absolventin Maraike Veth, die das Programm erfolgreich durchlaufen hat. a-ja freut sich ebenfalls über den gelungenen Auftakt des Trainee-Programms und ist, auch unter den IUBH-Absolventen, immer auf der Suche nach potenziellen Kandidaten.

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Interview mit Mareike Veth, Absolventin des a-ja Trainee-Programms

Frau Veth, Sie haben nach Ihrem Abschluss in Hotelmanagement an der IUBH ein einjähriges Trainee Programm mit a-ja in Warnemünde abgeschlossen.
In welchen Abteilungen waren Sie dort im Einsatz und was haben Sie alles gelernt?
Frau Veth

Da ich das Glück hatte Teil, des Pre-opening-Teams des a-ja Resorts zu sein, startete das Traineeprogramm bereits vor der offiziellen Hoteleröffnung. Ich lernte die Führungskräfte des Hotels kennen und durchlief mit ihnen ein intensives Training um bestmöglich die restlichen Kollegen (und natürlich auch die Gäste) kurze Zeit später begrüßen zu können. In dieser Zeit wurde u.a. die Managementvereinbarung getroffen, die auch wir Trainees mitgestalten konnten. Zudem hatten wir viele Schulungen und Teambuilding-Seminare. Von Beginn an war ich Teil des Führungsteams und hatte auch entsprechende Verantwortung.

Faszinierend war das Treffen mit dem Unternehmer Horst Rahe, Gründer der AIDA. Er lud zum gemütlichen Mittagessen in Hamburg ein und teilte seine Erfahrungen und Vorstellungen mit uns. Anschließend lernten wir die Zentrale der DSR (Deutsche Seereederei) in Hamburg kennen und übernachteten im Schwesterhotel Louis C. Jacob, was für uns alle eine tolle Erfahrung war. Mein persönliches Highlight war das Treffen mit unserem Coach, der uns über die gesamte Zeit des Traineeprogramms als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Bevor es in die operativen Abteilungen ging, wurde mithilfe des MBTI (Myers-Briggs-Typindikator) eine Persönlichkeitstypologie entwickelt, anhand derer jeder gemeinsam mit dem Coach seine persönlichen Entwicklungsziele festlegen konnte.

Nach der Pre-opening Phase startete ich meine erste Hälfte des Traineeprogramms im Bereich Logis und wechselte nach sechs Monaten in die Gastronomie. In beiden Bereichen musste ich täglich anfallende Aufgaben übernehmen und agierte zusätzlich als stellvertretende Abteilungsleiterin. Neben den operativen Aufgaben trug ich Verantwortung für das Qualitätsmangement, war für die Dienstplanerstellung zuständig, sammelte Einblicke in das Warenwirtschaftssystem und schulte das Team in den a-ja Standards.

Natürlich habe ich viel Praxiserfahrung sammeln können und auch einiges an administrativen Tätigkeiten gelernt. Teil einer Hoteleröffnung zu sein (vor allem für ein so außergewöhnliches und neues Konzept) war sehr spannend und herausfordernd. Rückblickend habe ich am meisten über mich selbst gelernt, meine Grenzen getestet und vor allem meine Stressresistenz erweitert.

Inwiefern konnten Sie das Gelernte aus dem Studium anwenden und nutzen?

Im Studium habe ich viel über Unternehmensführung und betriebswirtschaftliche Aspekte im Bereich Hotelmanagement gelernt. Durch die Theorie und Praxis im Studium habe ich mich schnell in meine Position einfinden können. Wovon ich jedoch am meisten profitiert habe, ist das im Studium erlernte „outside the box thinking" - wir hatten sehr viele Kurse, in denen wir unserer Kreativität und unseren Ideen freien Lauf lassen konnten, natürlich mit einem entsprechenden Business Plan - denn A und O ist, sich rechtfertigen zu können.

Was ist für Sie das Wichtigste, was Sie aus dem Studium mitnehmen?


Zum einen sind es die Kontakte, welche ich im Studium knüpfen durfte - gerade in der Praxisphase hat man weltweit Menschen kennengelernt, mit denen man immer noch Kontakt hat. Diese ersten Auslandserfahrungen sind so wichtig und entscheidend für die eigene Laufbahn. Es ist nicht nur ein Plus für den Lebenslauf, sondern vielmehr für die persönliche Entwicklung. Zum anderen sind es die täglichen Präsentationen und Gruppendiskussionen, die es in der Form eher selten an anderen Hochschulen gibt. Durch diese Herausforderungen lernt man, sich auf das Wesentliche zu beschränken und auch im Job die passenden Argumente zu finden.

Was hat Sie während des Traineeships am meisten beeindruckt?

Wie wichtig es ist, hinter einem Konzept und einer Idee zu stehen. Natürlich ist es einfacher, ein bestimmtes Produkt oder einen Service zu verkaufen, wenn man auch zu 100% dahinter steht, aber nicht oft hat man als Mitarbeiter, den Luxus, das zu entscheiden . Auch bei a-ja gibt es, bedingt durch die etwas andere Hotelerfahrung, einige Gäste, die sich mit dem Konzept nicht identifizieren konnten. Ich fand es umso spannender und faszinierender mitzuerleben, wie man zuvor skeptische Gäste vom kompletten Gegenteil überzeugen und sie letztlich als Fan gewinnen konnte.

Was planen Sie nun für die Zukunft?

Ich habe nach dem Traineeprogramm erst mal die Branche gewechselt und bin im Bereich Projektmanagement tätig. Mir ist es wichtig, verschiedene Einblicke zu gewinnen und aus verschiedenen Bereichen zu lernen. Letztlich sind die Hotellerie und Gastronomie meine Leidenschaft. Mit Sicherheit werde ich in Zukunft wieder in diesem Bereich tätig sein, aber für den Moment möchte ich noch andere Erfahrungen sammeln.

 

Interview mit David Monte, Director Pre-Opening
a-ja Hotel und Resort GmbH

Herr Monte, Sie haben für a-ja ein spannendes und intensives Traineeporgramm erarbeitet, Frau Veth ist eine der ersten Absolventinnen. Wie ist Ihr Resümee?Herr Monte

Nachdem nun die erste Trainee-Generation das 12-monatige Programm erfolgreich absolviert hat, können wir stolz mitteilen, dass die inhaltliche Zusammenstellung des Programms nicht nur sinnhaft, sondern auch von nachhaltigem Nutzen für die Trainees ist. Darüber hinaus hatten die Trainees die einmalige Gelegenheit, die Eröffnung eines der erfolgreichsten Konzepte der Ferienhotellerie mit zu prägen. Dabei übernahmen sie sehr schnell Verantwortung mit dem Rang eines Abteilungsleiters.

Nach grundlegenden Schulungen zu den Themen AGG, HACCP, Marke, Produkt und Prozesse wurde zu Beginn des Trainee-Programmes für jeden Management Trainee ein Lern- und Entwicklungsplan mit einem externen Coach erarbeitet. Um auf jeden Trainee individuell und zielgerecht einzugehen, sind MBTI (Persönlichkeitstypologie) sowie Einzel- und Gruppencoachings feste Bestandteile des Programmes.

Neben einer Ausbildung zum Trainer ("Train the Trainer") zur täglichen Schulung aller Mitarbeiter im Resort, konnten die Trainees diverse auf sie zugeschnittene Schulungsmodule wie z.B. "Selbst- und Zeitmanagement" oder "Mitarbeitergespräche führen" nach eigenem Belieben wählen. Die Trainees haben sich während des Programms einer Projektarbeit gewidmet und diese zum Ende des Programms vor der Geschäftsführung präsentiert.

Die sehr persönliche Betreuung, sowohl durch interne Kollegen als auch durch externe Fachpartner rundet das Management-Trainee-Programm ab.

Das operativ- lastige Management-Trainee-Programm hat sich besonders bewährt, da die Teilnehmer so sehr nah an den Gästen und Mitarbeitern sein können.

Auf Basis der Feedbacks der Trainees erster Generation wurden kurze Slots in den Bereichen "Verwaltung" und "SPA" mit in das Management-Trainee-Programm eingebaut. Hier hat Frau Veth maßgeblich an der Optimierung des Programms mitgewirkt. Das Trainee-Programm ist sowohl im a-ja Resort Warnemünde als auch in allen kommenden a-ja Resorts ein festes und fortlaufendes Programm. Frau Veth hat sich sehr engagiert der Einarbeitung der Folgegeneration gewidmet und eine reibungslose Übergabe zwischen den Abteilungen sichergestellt.

Was ist Ihnen beim Recruitment für das Absolventenprogramm wichtig, worauf achten Sie?

Im Rahmen der IUBH-Studiengänge absolvieren die Studierenden der IUBH diverse Praktika. Dieser Praxisbezug ist neben dem fundierten theoretischen Wissen, welches der jeweilige Studiengang vermittelt, eine sehr gute Grundlage.

Die Bewerberin oder der Bewerber sollte Lust darauf haben, "in der Branche vorweg zu gehen". Als Gastgeber und Urlaubsberater übernimmt der Management Trainee früh Verantwortung. Außerdem ist es sehr wichtig, dass der Bewerber ein Teamplayer ist, denn nur im Kollektiv können wir so erfolgreich sein.

Warum haben Sie sich entschieden, mit der IUBH zusammenzuarbeiten?

Weil die IUBH ein Kompetenzzentrum für Dienstleistungsmanagement mit einem außerordentlich guten Ruf ist. Wir sind von der professionellen Struktur der Hochschule überzeugt. Als Vorreiter der Branche in der wir touristische Revolution betreiben, arbeiten wir gerne mit den "Besten der Besten" zusammen.

Wie schätzen Sie den Nutzen für Frau Veth, den sie aus ihrem Studium ziehen konnte in der praktischen Anwendung ein? Wie zufrieden waren Sie mit den Vorkenntnissen der Absolventin aus dem Studium?

Als innovatives neues Resortprodukt mit hohem Grad an Standardisierung und klaren Unternehmenszielen ist das betriebswirtschaftliche Hintergrundwissen aus den IUBH Studiengängen von großem Vorteil, um auf dem Level eines Abteilungsleiters den Erfolg sicher zu stellen. Als ein "3-Generationen-Resort" nahe der ganzjährigen Vollauslastung kann das Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis aus dem Studium optimal angewendet werden.
Die Tätigkeit im Resort ist sehr gast- und mitarbeiterorientiert, dabei erhalten die Trainees aber auch tiefe Einblicke in den administrativen Bereich.

Ein Studium an der IUBH vermittelt fundiertes Fachwissen, um bei a-ja auf dem Level eines Abteilungsleiters einzusteigen und idealerweise auch nach erfolgreich absolviertem Management-Trainee-Programm bei uns Karriere zu machen.
 
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