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Das duale Studium boomt

25.04.2018
Das duale Studium boomt

Nach dem Abitur stehen Schüler vor einer schweren Entscheidung: Unistudium oder betriebliche Ausbildung? Die beste Lösung: Die Vorteile beider Wege kombinieren – in Form eines dualen Studiums. Wie Umfragen unter Studenten und Arbeitgebern zeigen, liegt das Konzept, ein wissenschaftliches Hochschulstudium mit einer Ausbildung oder festen Praxisanteilen in einem Betrieb zu verbinden, voll im Trend. Die IUBH Internationale Hochschule kennt die Faktoren, die für ein duales Studium sprechen, und reagiert auf die steigende Nachfrage jetzt mit neuen Studiengängen und Standorten.

Erfolgsfaktor für die Karriere

Immer mehr Studenten erhoffen sich durch die Verzahnung von Theorie und Praxis bessere Karrierechancen. Schließlich erwerben sie eine Qualifikation, die dem heutigen Anforderungsprofil der Unternehmen in vollem Maße entspricht. „Wenn ich bereits während meines Studiums einschlägige Berufserfahrung sammele, steigert das meine Karrierechancen enorm“, so Vivienne Ohrmann, die im 4. Semester Tourismuswirtschaft in Bremen studiert. „Dazu kommen die finanziellen Vorteile, da mein Praxisbetrieb die Studiengebühren übernimmt“.

So wie Ohrmann denken viele. Eine Studie der SWOP Medien und Konferenzen GmbH und der Einstieg GmbH unter 700 Abiturienten ergab, dass inzwischen 68 Prozent aller Befragten ein duales Studium in Betracht ziehen. Folgende Faktoren spielen dabei eine besonders große Rolle.

  • Kombination von Praxis und Theorie (80 Prozent): Bereits während der Studienzeit wirken die Studenten aktiv im Unternehmen mit und sind voll in die betrieblichen Abläufe, Arbeitsweisen und Projekte eingebunden. Auch die Abschlussarbeit lässt sich in Zusammenarbeit mit dem Praxispartner verfassen. Dadurch haben die Absolventen nicht nur einen akademischen Abschluss in der Tasche, sondern verfügen außerdem über umfangreiche Praxis- und Berufserfahrung in Unternehmen.
  • Finanzierung der Studiengebühren (76 Prozent): Die Praxisphasen während des Studiums werden von den Unternehmen vergütet bzw. die Studiengebühren übernommen. Viele Firmen unterstützen ihre Studenten überdies während der Semester an der Hochschule. Durch diese Förderung sind fachfremde Nebenjobs meist überflüssig.
  • Arbeitsplatzsicherheit durch hohe Übernahmequoten (74 Prozent): Absolventen, die bereits während des Studiums einschlägige Berufserfahrung sammeln, sind in Unternehmen besonders gefragt. Daher können sie oft direkt nach ihrem Abschluss in attraktiven Branchen durchstarten. Eine nerven- und zeitraubende Jobsuche bleibt der Mehrheit erspart, wie auch eine Absolventenstudie der IUBH zeigt: Nur 5% der Absolventen im Dualen Studium waren nach Studienabschluss arbeitssuchend.

Unternehmen sind begeistert

„Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis im dualen Studium hat für uns viele Vorteile: Unsere Studierenden können ihr Wissen aus der Vorlesung direkt auf Fragestellungen bei uns im Betrieb anwenden und wir als Unternehmen erhalten wertvollen Input von außen. Außerdem sind Absolventen des dualen Studiums für uns qualifizierte Nachwuchskräfte, die die internen Arbeitsabläufe und den Betrieb bereits bestens kennen. Lange Einarbeitungszeiten oder teure Trainee-Programme können wir so erheblich reduzieren“, so Gabi Romberg, Geschäftsführerin TravelMarketing Romberg. Wie eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigt, schätzen Unternehmen nicht zuletzt die Kompetenzen und Fähigkeiten von dualen Studienabsolventen besonders hoch ein. In Punkten wie berufspraktisches Wissen, Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft und Organisationsfähigkeit schneiden diese im Vergleich zu Absolventen klassischer Studiengänge signifikant besser ab.

Rasantes Wachstum

Der Nutzen von dualen Studiengängen für beide Seiten schlägt sich entsprechend in den Zahlen nieder. Allein von 2013 bis 2017 hat sich die Anzahl der Studenten, die sich bei der IUBH für ein duales Studium entschieden haben, von 761 auf 2.662 erhöht – das entspricht einer Steigerung von knapp 350 Prozent. Auch immer mehr Unternehmen machen mit. Waren zum Beispiel Ende 2012 400 Praxispartner dabei, sind es inzwischen über 2.300. Besonders groß ist die Nachfrage von Praxispartnern dabei für die Studiengänge Tourismuswirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheitswirtschaft.

Neue IUBH-Studiengänge und -standorte 2018

Die IUBH reagiert auf die erhöhte Nachfrage von beiden Seiten mit einem erweiterten Studienangebot. Schon 2017 entwickelte sie als eine der ersten Hochschulen in Deutschland fünf duale Masterstudiengänge, 2018 folgen die Bachelorprogramme Wirtschaftsrecht sowie Wirtschaftsinformatik. Im gleichen Schritt erschließt die IUBH neue Standorte. Studenten haben künftig die Möglichkeit in Mannheim und erstmals sogar im Ausland praxisbezogen zu studieren. Neu dabei sind Wien (Österreich) und Killarney (Irland). Insgesamt bietet die IUBH damit duale Studiengänge an 14 Studienorten an. „Durch die neuen Standorte und Angebote bieten wir noch mehr erstklassige Möglichkeiten, Ausbildung und Studium miteinander zu kombinieren,“ so Prof. Patrick Geus, Prorektor der IUBH Duales Studium. „Wer sein Englisch perfektionieren will, findet dafür in Killarney optimale Bedingungen“. 

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