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04. Dezember 2018, 16:52 UHR |
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Studenten organisieren Podiumsdiskussion zu aktuellem Thema im KSI Siegburg

‚‚Big Data – Fluch oder Segen?

Zwischen Entwicklung, Privatsphäre und Überwachung‘‘

Studenten organisieren Podiumsdiskussion zu aktuellem Thema im KSI Siegburg

Ist „Big Data“ ein Fluch oder ein Segen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 11. Business +/- Ethics Dialogs, der am 28.11.2018 im Katholisch Sozialen Institut (KSI) in Siegburg stattfand. Mehr als 40 Teilnehmer nahmen an der interaktiven Podiumsdiskussion teil, die gemeinsam von dem KSI Siegburg und der IUBH Internationalen Hochschule Bad Honnef in Zusammenarbeit mit der IHK Bonn / Rhein-Sieg und der Universität Bonn organisiert wurde.

 

In einer intensiven und engagierten Runde diskutierten die Dialogpartner die Auswirkungen der wachsenden Datensammlung. Michael Finkler, Geschäftsführer der proALPHA Business Solutions in Weilerbach stellte dabei als Vertreter der Wirtschaft fest „wir können uns (als Unternehmen) nicht aus der Entwicklung rausnehmen und den anderen das Feld überlassen.“ Oliver Zöllner, Professor für Medienforschung und Leiter des Instituts für Digitale Ethik in Stuttgart ging in seinen Ausführungen insbesondere auf die Rolle der Konsumenten ein und erläuterte, dass Big Data „zu mehr Bequemlichkeit geführt habe …“  und dass „… für die Zukunft neue Visionen entwickelt (…werden…) müssen.“ Alexander Trinkler, Student an der IUBH, wies daraufhin, dass Big Data viel mehr sei als nur „Payback-Punkte sammeln“ und stellte auch mit Bezug auf aktuelle Entwicklungen zum Beispiel in China die Frage, ob wir hier in Deutschland denn wirklich in so einer „perfekten Gesellschaft leben wollten? Einig waren sich alle Teilnehmer in der Einschätzung, dass langfristige Zukunftsprognosen schwierig sind, ein ethischer Rahmen am besten auf internationaler Ebene sehr wünschenswert wäre.

 

Vor dem Hintergrund des anstehenden Brexits und den Europawahlen im kommenden Jahr wird sich der nächste Business+/-Ethics Dialog im November 2019 mit der Zukunft des europäischen Wirtschaftsraumes  beschäftigen.